| Hausmittel bei Zahnschmerzen |
| 1 - Zahnpflege - Kranke Zähne | |
Hausmittel bei ZahnschmerzenZahnschmerzen sind meist sehr unangenehme Schmerzen. Oftmals ist der Auslöser eine unbehandelte Zahnkaries oder eine Entzündung an der Zahnwurzel oder im Kieferknochen. Auch Paradontitis kann zu starken Schmerzen führen. Bei Kindern ist es oft das Durchbrechen der nachrückenden Zähne.Es gibt aber auch Erkrankungen, bei denen Schmerzen in den Kiefer ausstrahlen und so Zahnschmerzen vortäuschen. Du diesen gehören Kopfschmerzen, Angina Pectoris, Gürtelrose, Migräne, Muskelverspannungen und Nasennebenhöhlenentzündung. Es gibt eine menge Hausmittel, die einem das Warten bis zum unvermeidbaren Zahnarztbesuch erleichtern können. Es gibt einige alte Hausmittel, die Hilfe oder zumindest Linderung versprechen. Helfen soll, getrocknete Rosmarinblätter zu kauen oder eine Gewürznelke zwischen die schmerzenden Zähne zu stecken. Auch Nelkenöl, auf ein Wattestäbchen getropft und damit den Zahn betupft, mindert vorübergehend die Schmerzen. Gurgeln und Spülen mehrmals am Tag mit Teebaumöl oder Steinklee, welcher mit einem halben Liter Wasser übergossen wurde, verspricht Abhilfe. Wirsingblätter, mit einer Teigrolle weich gerollt, in einen Lappen gewickelt und von außen an die schmerzende Stelle gedrückt, versprechen Linderung. Die Massage der Akupressurpunkte für Zahnschmerzen kann Schmerzen lindern. Diese Punkte befinden sich zwischen Nase und Lippe und außen neben dem Fingernagel des Zeigefingers. Wenn man möglichst frische Kamille zerkleinert und in ein kleines Päckchen aus Verbandmull legt und es dann kalt oder warm angefeuchtet, es auf die schmerzende Stelle legt, sollte das den Schmerz verringern. Auch eine gewürfelte Zwiebel soll den gleichen Effekt haben. Propolistinktur (Kittharz der Bienen) hilft doppelt. Zum einen kann man sie auf die schmerzende Stelle auftragen oder in verdünnter Form damit gurgeln. Zur Beruhigung kann man Salbeitee trinken. Viel bewirken kann eine Ohrläppchenmassage. Sie dämpft die Schmerzempfindlichkeit und hat einen beruhigenden Effekt auf den gesamten Organismus. Fünf Wacholderbeeren zerkauen soll auch helfen, ebenso wie eine Mischung aus Wacholderbeeren, getrockneten Wacholderzweigspitzen und Huflattichblättern (zu gleichen Teilen), die in einem Topf angezündet werden müssen und dessen Rauch man aufsaugen soll. Sehr zu empfehlen ist der Zahnschmerztee aus Baldrian, Melisse, Johanniskraut, Pfefferminze und Feldthymian. Heiße Fußbäder können bei Zahnschmerzen die Schmerzen ableiten. Ob all diese Mittelchen nun wirklich helfen, sollte man im Notfall einfach selbst ausprobieren. Schaden werden sie jedenfalls nicht. In jedem Falle ist bei Zähnen Vorbeugen besser als Heilen. Also immer schön putzen und pflegen und regelmäßig seine Arzttermine wahrnehmen, damit es überhaupt nicht erst zu Zahnschmerzen kommt. |
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