Schlechte Zähne - erste Schritte dagegen
1 - Zahnpflege - Kranke Zähne

Schlechte Zähne – erste Schritte dagegen

Was sind schlechte Zähne? Das ist wohl von Mensch zu Mensch verschieden. Mancher
Jammert über ein Löchlein im Zahn, ein Anderer über einen schiefen Zahn. Es gibt aber auch Zahnarztpatienten, die massive Probleme haben. Karies gehört dazu, ebenso Entzündungen des Zahnfleisches und des Zahnbettes. Zähne brechen ab, Löcher entstehen am laufenden Band.
Was tun in solch einem Fall? Als Erwachsener natürlich regelmäßig, bei Schmerzen sofort, einen Zahnarzt aufsuchen. Keinesfalls warten, das macht alles nur schlimmer. Für „Angstpatienten“ wird vielfältige Hilfe angeboten.

ImageAnsonsten hilft nur Vorbeugen. Das fängt im Kleinkindalter an und hört nie auf.
Viele Patienten mit schlechten Zähnen sind der Meinung, diese vererbt bekommen zu haben. Mediziner lehnen diese These im Allgemeinen ab.  Gerade Karies ist nicht vererbbar, aber man kann sich anstecken. Die Bakterien sind übertragbar. Wenn man als Eltern also unter Karies leidet, sollte man keinesfalls den Schnuller seines Kindes in den eigenen Mund nehmen! Das kann schon die Krankheit auf die kleinen Zähnchen übertragen.
Generell gilt, wenn die Eltern schlechte Zähne haben, muss das Kind nicht auch welche bekommen. Entscheidend ist der von den Erwachsenen geprägte Umgang mit der Zahnbürste und der Nahrung.
Was tut man nun bei schlechten Zähnen. Verfaulte Zähne sind meistens nicht mehr zu retten. Das Zahnmaterial ist zu sehr geschädigt. Der Zahnarzt wird in den meisten Fällen den Zahn entfernen und ihn durch ein Implantat ersetzen.

Bei fehlenden Zähnen muss generell auch ein Implantat eingesetzt werden, da eine Zahnlücke benachbarte Zähne beeinträchtigen kann.
Abgebrochene Zähne müssen „repariert“ werden. Mit dem so genanten Bonding können Komposite-Materialien auf den Zahn geklebt werden. Dieses Material lässt sich zu einem Zahn formen. Es wird gehärtet und poliert, sodass der Zahn ein natürliches Aussehen hat. Man kann aber auch teurere, ästhetisch schönere Keramik-Materialien verwenden.

Bei Amalgamfüllungen streiten sich die Gelehrten. Es wird von den Einen befürwortet, von Anderen strikt abgelehnt. Fest steht, dass es Menschen gibt, die auf Amalgam negativ reagieren. Die sollten sich die Füllungen entfernen lassen. Für den Nichtallergiker gilt, Füllung raus, wenn sie zu bröckeln beginnt. Dann kann man beim Zahnarzt über das Material einer neuen Füllung beraten werden.
Schiefe Zähne sind ein weit verbreitetes Problem. Zahnspangen können da Abhilfe schaffen. Da viele Menschen sich schämen, eine Spange zu tragen, wurden fast unsichtbare Zahnspangen entwickelt. Sie werden hinter den Zähnen befestigt, was das Tragen erheblich erleichtert.
Zu große Zahnabstände zwischen den Zähnen (Affenlücke) lassen sich sehr schnell beseitigen. Mit Verblendschalen (Veneers), die direkt auf den Zahn geklebt werden, können Zähne perfekt angepasst werden.

Bei einem Über- bzw. Unterbiss muss der Zahnarzt meist auf so genannte Aligners oder Zahnspangen zurückgreifen.
Patienten mit zu viel Zahnfleisch kann mittels Laser geholfen werden. Dieser entfernt das überflüssige Zahnfleisch schnell und schmerzlos.

Erkrankungen der Zähne können Auswirkungen auf den gesamten Körper haben. Es wird geschätzt, das etwa 70 % aller Erkrankungen an inneren Organen auf kranke Zähne zurückzuführen sind. Es kann sich dabei um Migräne, Rheuma, Herz-, Kreislauf- und Verdauungsbeschwerden, Empfängnisstörungen, Sehprobleme oder Allergien handeln.
Effektive Zahnpflege ist entscheidend. Dazu ein regelmäßiger Besuch beim Zahnarzt hilft den meisten Menschen, ihre Zähne lange Zeit gesund zu erhalten.
 
< zurück   weiter >