| Zahn ziehen lassen |
| 1 - Zahnpflege - Kranke Zähne | |
Zahn ziehen lassenZahnziehen ist meist eine schmerzhafte Angelegenheit. Auch geht das Entfernen eines Zahnes nicht immer ohne Komplikationen vonstatten. In den meisten Fällen ist eine Entfernung des Zahnes eine Erleichterung für den Patienten.Der Zahnarzt nennt das Entfernen von Zähnen Extraktion. Meist genügt eine einfache Extraktion. Unter Umständen kommt es aber zu einem operativen Eingriff. Jeder Zahnarzt wird bestrebt sein, Zähne zu erhalten. Wenn man den Eindruck hat, dass zu schnell „zur Zange gegriffen“ wird, kann man auch eine Zweitmeinung einholen. Es gibt viele Ursachen, warum ein Zahn gezogen werden muss. Wenn die Zähne im Mund so schief stehen, dass prothetische Maßnahmen nicht möglich sind, muss er raus. Auch bei Wurzelfraktionen ist der Zahn nicht zu retten, ebenso bei Zysten und Tumoren. Bei Karies profunda, die mehrere Millimeter unters Zahnfleisch reicht, wird der betroffene Zahn entfernt. Oft werden Zähne gezogen, die nach einer Wurzelbehandlung oder nach einer Wurzelspitzenresektion immer noch Schmerzen bereiten. Auch überzählige Zähne werden entfernt. In jedem Fall entscheidet der Zahnarzt, ob der Zahn gezogen werden muss. Generell ist die Zahnrettung die bessere Lösung. Es macht aber auch keinen Sinn, einen schwierigen Zahn über Jahre zu sanieren und dafür tief in die Brieftasche greifen zu müssen. Eine Beratung von neutralen Fachleuten hilft einem da meist weiter.Chirurgische Eingriffe in der Mundhöhle erfordern immer eine Betäubung. Meist wird dabei die Lokalanästhesie (örtliche Betäubung) eingesetzt. Behandlungen in Vollnarkose sind auf große Eingriffe oder besonders gelagerte Patienten beschränkt. Sie werden meist in Fachkliniken oder spezialisierten Praxen durchgeführt. Die Instrumente zum Zahnziehen sind seit Jahren unverändert geblieben.. Es wird mit unterschiedlich geformten Zahn- und Wurzelzangen gearbeitet. Eine interessante neue Erfindung zum Zähne ziehen kommt aus der Schweiz. Es wird nach einem Seilzugprinzip gearbeitet. Eine spezielle Verschraubung wird innerhalb des Zahnes angebracht. Auf den Zahnkronen wird ein gekröpfter Seilzug angebracht, der den Zahn zieht. Beim eigentlichen Ziehen kommt es nicht auf Kraft an. Vielmehr ist eine gefühlvolle Technik gefragt. Durch Kraft allein bricht der Zahn oft ab und muss dann unter Öffnung des Kiefers vollständig entfernt werden. Bei jeder Zahnentfernung gibt es auch einige Risiken. Schwellungen, Flüssigkeitsansammlungen und Schmerzen bilden sich nach dem Eingriff meist von selbst zurück. Leichte Blutungen, Blutergüsse und Nachblutungen kommen durch örtliche Behandlungsmaßnahmen meist schnell zum Stehen. Verletzungen der Mundschleimhaut, der Zunge oder der Lippen sind eher selten. Bei Allergie oder Überempfindlichkeit, z.B. auf Betäubungsmittel, Medikamente und ähnliches, können vorübergehend Schwellungen, Juckreiz, Hautausschlag oder Schwindel auftreten. Nach dem Eingriff darf man erst nach vollständigem Abklingen der Betäubung Speisen und heiße Getränke zu sich nehmen. Bei Kindern muss darauf geachtet werden, dass sie, solange die Betäubung anhält, nicht auf der Lippe kauen. Solange die Wunde nicht verheilt ist, sollte kein Kaffee und kein Alkohol getrunken werden. Auf der behandelten Seite sollte nicht gekaut werden, damit keine Speisereste in die Wunde gelangen. Rauchen sollte man ebenso vermeiden. Die Wunde sollte man nicht berühren und nicht spülen. Zähne im Wundbereich putzt man nicht oder nur sehr vorsichtig. Wenn das Reaktionsvermögen durch Betäubungs- oder Schmerzmittel oder Beides noch eingeschränkt ist, sollte man nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen und keine wichtigen Entscheidungen treffen. Zähne ziehen ist sicher keine angenehme Sache, aber in den meisten Fällen sind die Schmerzen danach weg und dies ist das Wichtigste. |
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Es gibt viele Ursachen, warum ein Zahn gezogen werden muss. Wenn die Zähne im Mund so schief stehen, dass prothetische Maßnahmen nicht möglich sind, muss er raus. Auch bei Wurzelfraktionen ist der Zahn nicht zu retten, ebenso bei Zysten und Tumoren. Bei Karies profunda, die mehrere Millimeter unters Zahnfleisch reicht, wird der betroffene Zahn entfernt. Oft werden Zähne gezogen, die nach einer Wurzelbehandlung oder nach einer Wurzelspitzenresektion immer noch Schmerzen bereiten. Auch überzählige Zähne werden entfernt. In jedem Fall entscheidet der Zahnarzt, ob der Zahn gezogen werden muss. Generell ist die Zahnrettung die bessere Lösung. Es macht aber auch keinen Sinn, einen schwierigen Zahn über Jahre zu sanieren und dafür tief in die Brieftasche greifen zu müssen. Eine Beratung von neutralen Fachleuten hilft einem da meist weiter.