Private Zusatzversicherung für Zahnersatz
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Private Zusatzversicherung für Zahnersatz

Mit einer privaten Zusatzversicherung für Zahnersatz ist es möglich, wieder unbesorgt zum Zahnarzt zu gehen.  Man muss keine Angst haben, im Notfall sein Auto versetzen oder einen Kredit aufnehmen zu müssen.

ImageWas leistet eine Zusatzversicherung für Zahnersatz? Bei einigen Patienten sind bis zu 100% Kostenerstattung möglich. Oft gibt es keine Leistungsstaffelung, das heißt, volle Erstattung  ab dem ersten Versicherungsjahr. Implantate, Inlays und privatärztliche Rechnungsanteile sind bis zu 75% versicherbar. Keramikverblendungen und Keramikkronen sind zum Teil auch im Backenzahnbereich möglich.
Meist gibt es verschiedene Tarife. Der billigste sichert den Patienten so ab, dass beim einfachen Zahnersatz der Krankenkasse die Zuzahlung auf null Euro reduziert wird.  Will man mehr, gibt es teurere Versicherungen. Die decken dann auch mehr ab, wie z.B. Implantate, Inlays und Kunststofffüllungen. Es werden auch Kosten für Zahnbehandlungen, wie Wurzelbehandlungen und professionelle Zahnreinigung übernommen. Meist sind kieferorthopädische Leistungen ebenfalls versichert.

Nicht für jeden lohnt sich zwangsläufig eine private Zusatzversicherung. Ist der Zustand der Zähne sehr gut, kann es sogar sein, dass sich eine solche Versicherung niemals auszahlt. In jedem Fall lohnt sich eine Zahnersatzversicherung, wenn bereits einige Wurzelbehandlungen durchgeführt wurden oder wenn Parodontose festgestellt wurde. In beiden Fällen ist nach einiger Zeit mit Zahnverlust zu rechnen. Hat man mehrere gefüllte Zähne, muss man davon ausgehen, dass sie in gewissen zeitlichen Abständen restauriert werden müssen.

Vor dem Abschluss einer privaten Zusatzversicherung für Zahnersatz sollte man zuerst einen Zahnarzt aufsuchen. Der kann zuverlässig Auskunft geben, welche Behandlungen auf den Patienten zukommen oder zukommen können. Dann kann man eine Zusatzversicherung aussuchen, welche diese Leistungen abdeckt. Bei der Menge die abgedeckt werden muss, ist klar, dass die Preise sehr unterschiedlich ausfallen können. Man sollte aber erst an zweiter Stelle auf den Preis schauen, an erster Stelle sollten immer die zu erbringenden Leistungen stehen.

Unumgänglich bei fast allen Zusatzversicherungen ist eine Untersuchung der Zähne vor Vertragsabschluss. Probleme sollten auf keinen Fall verschwiegen werden. Sollten diese später bekannt werden,  muss keine Zuzahlung geleistet werden. Unter Umständen kann auch der Vertrag einseitig beendet werden.
Wie bei allen Verträgen muss auch beim Abschluss einer privaten Zusatzversicherung für Zahnersatz das Kleingedruckte gut studiert werden. Dann ist man relativ sicher vor bösen Überraschungen. Nach Abschluss des Vertrages besteht eine Wartefrist von meist mehreren Monaten. Während dieser Zeit werden keine Kosten erstattet.

Der Beitragssatz macht sich meist nicht nur am Leistungsspektrum der Versicherung fest. Entscheidend ist  der Zustand der Zähne, das Alter und das Geschlecht des Antragstellers.
Jegliche Behandlungen, die erstattungsfähig sind, müssen vom Zahnarzt für medizinisch notwendig erachtet werden. Das heißt, Behandlungen, die rein kosmetischer Natur sind, wie
z.B. Bleaching, werden nicht bezuschusst.

Vorsicht geboten ist bei Billiganbietern. Häufig wird Zahnersatz nur nach Kassenausführung erstattet. Das heißt, die Billigvariante mit Metall im Mund, nur eingeschränkte Verblendungen im sichtbaren Bereich usw. Dadurch kann der Eigenanteil gegebenenfalls höher sein. Also, vor Vertragsabschluss vergleichen und beraten lassen!
 
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