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Zusatzversicherung für Zahnersatz |
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1 - Zahnpflege -
Versicherungen
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Zusatzversicherung für ZahnersatzGesunde strahlend weiße Zähne sind für die meisten Menschen die wichtigste Visitenkarte überhaupt und das nicht nur privat, sondern auch beruflich. Schöne Zähne haben allerdings ihren Preis. Seit im Januar 2005 von den gesetzlichen Krankenkassen nur noch Festzuschüsse gezahlt werden, ist dieser für viele Patienten in unbezahlbare Höhe gestiegen. Eine Zusatzversicherung für Zahnersatz kann diese Kosten senken und zwar erheblich. Man kann damit Lücken im gesetzlichen Krankenversicherungsschutz schließen und einfach einen hochwertigeren Zahnersatz in Anspruch nehmen. Man sollte sich aber bewusst machen, dass wer sich für eine private Absicherung entschieden hat, in diesem Leistungsbereich nicht mehr in die gesetzliche Krankenversicherung zurückwechseln kann.
Vor dem Abschluss einer Zusatzversicherung für Zahnersatz sollte man sich darüber im klaren sein, welche Leistungen die Versicherung abdecken soll. Bei Übernahme der Restkosten wird der zu zahlende monatliche Betrag gering ausfallen. Entscheidet man sich aber für einen Tarif, der auch Inlays, Implantate, Keramikverblendungen auch für Backenzähne, Vollkeramikkronen und Leistungen aus der Kieferorthopädie, wird der Beitrag deutlich höher ausfallen. Auch die begleitenden Versorgungen der zahnärztlichen Leistungen wie z.B. der Heil- und Kostenplan, die Abdrücke, die Anästhesie und alle Material- und Laborkosten lassen sich so abdecken. Bei aller Rechnerei sollte man aber seinen eigenen finanziellen Spielraum im Auge behalten.
Im Internet findet man viele Angebote, in denen Tarifvergleiche angeboten werden. Man sollte sich auf jeden Fall die Zeit nehmen, gründlich zu vergleichen. Dabei sollte man nicht nur auf die monatlichen Beiträge achten, sondern vor allem auf die angebotenen Leistungen. Vorsicht geboten ist auch bei schwarzen Schafen der Branche, die mit Supersonderangeboten werben und sich so Kunden suchen. Die meisten Versprechungen werden nie eingehalten. Vorsicht auch vor gut ausgebildeten Versicherungsvertretern. Die können überaus überzeugend ihre Versicherungen verkaufen und bevor man sich versieht, hat man einen Abschluss unterschrieben, ohne vorher genau geprüft zu haben. Besser ist es, einen Makler zu beauftragen, eine günstige Versicherung zu suchen. Dieser vergleicht die verschiedenen Angebote und sucht für jeden das passende heraus. Aber auch auf diesem Gebiet gibt es Schwarze Schafe. Vorsicht also bei überstürzten Abschlüssen.
Unbedingt eine Zusatzversicherung für Zahnersatz abschließen sollte, wer Parodontitis schon diagnostiziert bekommen hat. Früher oder später ist mit Zahnausfall zu rechnen. Ebenso, wenn man allgemein schlechte Zähne hat. Das kann genetisch bedingt sein, oder aber am schlechten Zähneputzen in jungen Jahren liegen. Wenn man viele Amalgamfüllungen hat und plant, diese irgendwann entfernen zu lassen oder schon einige Wurzelbehandlungen durchgeführt wurden, ist eine solche Zusatzversicherung sehr sinnvoll.
Gute Tarife zahlen mindestens 50 Prozent auf die Zahnersatzkosten, besser sind natürlich bis zu 80 Prozent Kostenübernahme. Es sollten auch Zahnarzt-Leistungen erstattet werden, welche die gesetzliche Krankenkasse nicht übernimmt. Zahnzusatzversicherungen haben in den ersten Jahren Obergrenzen innerhalb der sie Leistungen erbringen. Umso kürzer die zeitliche Begrenzung ist, desto besser ist es. Einige Versicherungen erstatten nur die Kosten der so genannten Regelversorgung. Viele Leistungen werden vom Zahnarzt aber teurer als diese abgerechnet und müssen dann vom Patienten getragen werden. Bei Implantaten sollten die Nebenkosten mit erstattet werden. Gerade wenn Knochenaufbau notwendig ist, können diese Nebenkosten die eigentlichen Zahnersatzkosten übertreffen. Prophylaxe und professionelle Zahnreinigung sollten auch mit abgedeckt werden, ebenso wie kieferorthopädische Behandlungen.
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