Tipps zur Zahnpflege
1 - Zahnpflege - Zahnpflege

Tipps zur Zahnpflege

Besser geht es immer ... aus diesem Grund haben wir hier einige Tipps für die Zahnpflege zusammengestellt. Tipps für die Zahnbürste, die Zahncreme, ja sogar wie Sie Ihre Zahnbürste halten sollten.

Zahnbürste:

ImageAuf keinem Fall Naturborsten verwenden. Diese sind meist scharfkantig und aufgrund des Hohlkanals in der Mitte unhygienisch. Bei gesundem Zahnfleisch harte bzw. mittelharte Borsten verwenden, bei entzündetem Zahnfleisch immer weiche Borsten. Die Zahnbürste sollte einen stabilen Griff haben. Er kann auch abgewinkelt sein. Speziell geformte Griffe verhindern das Abrutschen der Hand.

Der Kopf der Bürste sollte etwa 2 bis 2,5 cm lang sein. Bei dieser Größe können alle Zahnflächen im Mund problemlos erreicht werden. In der Breite sollten es nicht mehr als 3 bis 4 Borstenreihen sein.
Kinder sollten entsprechend kleinere Bürsten verwenden. Die Borsten der Bürste sollten an der Spitze abgerundet und poliert sein. Dies verhindert eine Verletzung der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches. Zahnbürsten mit einem unregelmäßig geformten Bürstenfeld ( Borsten mit verschiedener Länge) reinigen besonders effektiv.

Die Zahnbürste sollte so gelagert werden, dass der Kopf offen trocknen kann. Sie sollte spätestens aller drei Monate ausgetauscht werden. In der Regel ist eine Handzahnbürste ausreichend. Elektrische Zahnbürsten bieten allerdings etwas mehr Komfort. Auf Grund ihrer Eigenbewegung können sie effektiver sein, vor allem im Bereich der Zahnzwischenräume.

Empfehlenswert sind elektrische Zahnbürsten bei älteren, behinderten und pflegebedürftigen Personen.
Auch Menschen, bei denen das Zähneputzen einen Würgreflex auslöst, kommen mit einer elektrischen Zahnbürste meist besser zurecht.

Zahnpasta:
Die Zahncreme sollte Fluorid enthalten. Wenn zu viele Putzkörper enthalten sind, kann das dazu führen, dass gesunde Zahnhartsubstanz abgerieben wird. Besonders gefährlich ist die Schmirgelwirkung der Zahncreme, wenn Wurzeloberflächen frei liegen. Auskunft darüber erteilt der Zahnarzt. So genannte Weißmacher und Raucherzahncremes haben eine sehr hohe Schmirgelwirkung und dürfen deshalb nur ab und zu verwendet werden. Zahnpasten mit Kristallisationshemmer reduzieren die Zahnsteinbildung um bis zu 50 %.

Mundspüllösungen:
Reines Mundwasser hat keinen therapeutischen Nutzen. Sie sorgen nur für kurze Zeit für frischen Atem. Spüllösungen mit Fluorid eignen sich zur Kariesprophylaxe. Die preiswertere Alternative dazu ist, Zahnpastaschaum 30 Sekunden zwischen den Zähnen durchzupressen. Mundspüllösungen vermitteln ein deutlich besseres Frischegefühl. Man empfiehlt, nach dem Genuss von saueren Speisen und Getränken mit einer fluoridhaltigen Lösung zu spülen.

Zahnseide:
ImageZahnseide benutzt man für enge und leicht geöffnete Zahnzwischenräume. Empfehlenswert ist die Benutzung ungewachster Zahnseide. Diese fächert besser auf  und optimiert dadurch die Reinigungswirkung. Zahnseide sollte nur bei gesundem Zahnfleisch angewendet werden.

Mundduschen:
Sie entfernen lose Speisereste, aber nicht die klebrige und fest sitzende Plaque.
Sie sind ideal für Menschen mit festen Spangen oder Brücken, denn ihr pulsierender Strahl kommt auch in die hintersten Ecken. Allerdings sind Mundduschen keine Alternative zum gründlichen Zähne putzen.

Wie putzt man richtig?
Die Art und Weise des eigentlichen Zähneputzens ist auch wichtig. Man sollte auf keinen Fall horizontal schrubben, also nicht die Zahnbürste waagerecht mit großen Bewegungen über die Zähne führen.
Die Zahnpflege sollte stets in der gleichen Reihenfolge erfolgen. Zuerst reinigt man die Innenflächen, dann die Außen- und zuletzt die Kauflächen. Die am weitesten verbreitete Technik, horizontal statt vertikal und von rot nach weiß, ist falsch. Richtig ist die so genannte Rotationsmethode. Die Borsten der Zahnbürste setzt man im Winkel von 45 Grad auf Zahn und Zahnfleisch auf. Auf der Kaufläche steht das Bürstenfeld senkrecht. Mit kleinen kreisenden Bewegungen bei leicht geöffnetem Mund werden die Zähne am Zahnfleischrand beginnend, gereinigt. Zur Zahnfleischmassage kann man diesen Bewegungsablauf zusätzlich mit kurzen vibrierenden bzw. rüttelnden Bewegungen ergänzen. Um das Zahnfleisch nicht zu verletzen, übt man nur einen leichten Druck auf Zähne und Zahnfleisch aus.

Allgemeines:
Für festsitzende Kieferorthopädische Apparate gibt es spezielle Reinigungshilfen. Um gleichzeitig Zähne und Apparatur reinigen zu können, besitzen sie eine abgesenkte Mittelreihe. So genannte Büschelborsten ermöglichen die Säuberung schwer erreichbarer Stellen wie beispielsweise die Innenseite einer Brücke. Zähneputzen sollte man mindesten nach dem Frühstück und vor dem Schlafengehen. Nach dem Verzehr von sauren Lebensmitteln sollte man mindestens eine halbe Stunde bis zum Zähneputzen warten. Ansonsten wird der Zahnschmelz angegriffen.

Regelmäßige Besuche beim Zahnarzt helfen, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Mindestens einmal im Jahr sollte eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt werden. Man kann seine Zähne auch mit der richtigen Ernährung pflegen. Abwechslungsreich essen, kauaktive Nahrung bevorzugen und nicht zu viel Zucker- und säurehaltige Nahrung über längere Zeiträume und man tut seinen Zähnen etwas Gutes.
 
< zurück   weiter >