Zahnpflege bei Babys
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Zahnpflege bei Babys

Kurz nach er Geburt sollte man mit einer Vitamin-D- und Fluorprophylaxe beginnen. Der Körper baut das Fluor schon bald in den entstehenden Zahn ein. Damit stellt man sicher, dass die Zähne nach dem Durchbruch unempfindlicher gegen Karies sind. Man sollte aber in jedem Fall einen Kinderarzt zu Rate ziehen, den zuviel Fluor kann Fluorose auslösen.

Schon beim Baby massiert man mit einem Wattestäbchen oder einem Finger die zahnlosen Kieferanteile. So gewöhnt es sich schon frühzeitig an einen fremden Körper im Mund. Das erleichtert später die Pflege der ersten und das Nachputzen der folgenden Zähne.

ImageWenn die erste Zähnchen durchbrechen hilft es dem Kind, wenn es auf etwas hartes beißen kann. Dazu gibt es spezielle Beißringe aus Kunststoff (Vorsicht – Weichmacher). Muttermilch enthält weniger gefährlichen Milchzucker. Trotzdem müssen regelmäßig alle Beläge auf den Zähnen entfernt werden. Dies funktioniert gut mit einem Wattestäbchen oder einer Zahnbürste mit Gumminoppen. Es sollte immer darauf geachtet werden, zuckerfreie Produkte zu verwenden. Auch bei Fruchtsäften ist das wichtig. Diese enthalten zusätzlich noch Fruchtsäure, die den Zahnschmelz angreifen kann. Nach Fruchtsäften nicht vor Ablauf einer halben Stunde Zähneputzen, da sonst der durch die Fruchtsäure angelöste Zahnschmelz entfernt werden könnte.
Sind mehrere Zähne vorhanden, können diese mit einer Kinderzahnbürste geputzt werden. Zahnpasta ist in den ersten Monaten nicht wichtig. Zuerst werden die Außenseiten der Zähne gereinigt, dann die Innenseiten der vorderen Zähne, die Kauflächen der Backenzähne und zuletzt die Innenseiten der Backenzähne. Oft dauert es nicht lange und das Kind will es selbst versuchen. Kein Problem, das sollte man unbedingt zulassen. Mann kann auch ein Spiel daraus machen. Kinder haben Spaß am Ausprobieren. Bei aller Freude sollte das Nachputzen, auch das Putzen der Zunge, nicht vergessen werden. Den Kindern fehlt noch das Geschick, um die Bewegungen exakt auszuführen.

Zahnprobleme im Milchgebiss entstehen weitestgehend durch Zucker und Säuren. Doch Kinder lieben Süßes. Gibt man es ihnen nach dem Essen, vor dem Zähneputzen, hält sich der Schaden in Grenzen. Besonders das Nuckeln von gesüßten Getränken schadet den Zähnen. Kariesauslösende Substanzen wirken dauerhaft auf die Zähne ein und beschleunigen die Entstehung von Karies.

Karies kann man aber auch selbst auf sein Kind übertragen. Ist man selber erkrankt, reicht es den Schnuller oder einen Löffel abzulecken, um die Bakterien zu übertragen. Deshalb sollte man zuallererst die eigenen Zähne pflegen und immer im Auge behalten.

Viele Eltern interessiert, welche Folgen das Daumennuckeln oder der Schnuller für das spätere Gebiss haben. Permanentes Daumenlutschen führt oft zu einer Kieferdeformierung. Der Kiefer bildet sich aber meist normal aus, wenn das Kind bleibende Zähne bekommt. Auch durch den Schnuller können solche Deformierungen entstehen. Man sollte daher darauf achten, ihn nur zu benutzen, wenn er das Saugbedürfnis stillt. Zur Selbstbeschäftigung oder als Nahrungsvorbote sollte man den Schnuller nicht verwenden. Die Form sollte auch immer dem Alter angepasst sein.
Zahnpasta sollte im ersten Jahr noch nicht verwendet werden. So kann die Zahnpflege bei Ihrem Baby gelingen. Suchen Sie bei Fragen zur Zahnpflege jedoch immer den Zahnarzt auf, um 100% sicher zu gehen.
 
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