| Kosten für Zahnersatz |
| Zahnbehandlung - Zahnersatz | |
Kosten für ZahnersatzDie Behandlung beim Zahnarzt wird immer mehr zu einer Geldfrage. Mehr und mehr Patienten müssen überlegen, wie viel sie sich leisten können.Die Krankenkassen rechnen nicht mehr prozentual ab. Sie steuern Festbeträge zu. Die Zahnärzte rechnen Zusatzleistungen wie Gold- oder Porzellanverblendungen, die nicht von der Kasse getragen werden, getrennt ab. Dafür wird eine Privatrechnung erstellt. Diese kann je nach Zahnarzt sehr unterschiedlich ausfallen. Vor der Behandlung sollte man sich immer einen Heil- und Kostenplan erstellen lassen. Dieser sollte auf alle Fälle die Kosten des Dentallabors beinhalten, da dies meist der teuerste Posten ist. Dieser Plan muss kostenlos erstellt werden und verpflichtet zu keiner Behandlung. Man kann sich sogar mehrere Kostenpläne erstellen und diese von der Krankenkasse überprüfen lassen. Beim Zahnarzt sollte man immer darauf achten, eine Festzuschussleistung zu wählen, wo immer dies möglich ist. Neben der Regelversorgung gibt es noch so genannte „andersartige Leistungen“. Diese sind oft erheblich teurer, weil der Zahnarzt die Behandlung privat abrechnet und nur der Zahnersatz bezuschusst wird. Es gibt einige Möglichkeiten, beim Zahnarzt Geld zu sparen. In jedem Fall sollte man die Preise vergleichen. Dies geht besonders gut, wenn man sich mehrere Kostenpläne einholt. Im Internet gibt es verschiedene Portale, die Auktionen und Preisvergleiche der Heil- und Kostenpläne ermöglichen. Geld sparen kann man auch, wenn man sich in deutschen Unikliniken behandeln lässt. Die Möglichkeit haben alle gesetzlich Versicherten. In so genannten Patientenkursen setzen Studenten neuen Zahnersatz ein. Im Normalfall fallen 60 Prozent der Gesamtkosten beim Zahnersatz auf das Zahnlabor. Man kann mit dem Zahnarzt verhandeln, damit er ein preisgünstigeres Labor wählt. Im Internet findet man auch hierfür Portale, in denen man selbst ein Labor aussuchen kann. Viele Zahnärzte kooperieren auch mit Labors im Ausland. Generell ist Zahnersatz im Ausland zwischen 30 und 70 Prozent billiger. Wenn man die Behandlung zuvor bei der Krankenkasse anmeldet, erhält man auch den Festzuschuss. Für Versicherte mit einem geringen Bruttoeinkommen gibt es eine Härtefallregelung. Der Festzuschuss kann verdoppelt werden, man erhält also fast 100 Prozent der Kosten. Dies gilt nur für Standardversorgungen. Die Höhe des notwendigen Verdienstes erfährt man bei seiner Krankenkasse. Krankenkassen belohnen ihre Mitglieder, wenn diese regelmäßig den Zahnarzt aufsuchen. Wer in den letzten fünf bzw. zehn Jahren mindestens einmal jährlich zur Vorsorge war, bekommt einen Bonus. Nach fünf Jahren beträgt dieser 20%, nach zehn Jahren 30%. Man sollte sich immer überzeugen, einen vertrauenswürdigen und qualifizierten Zahnarzt gewählt zu haben. Nachbehandlungen wegen schlechter Qualität können sehr teuer werden. Ausführliche Informationen findet man bei „Stiftung Warentest“ im „test-spezial Zähne“. Hat man seine Zahnarztrechnung schon erhalten und ist der Meinung etwas stimmt damit nicht, kann man sich an die „Arbeitsgemeinschaft der PatientInnenstellen“ wenden. Diese kümmern sich mit Rat und Hilfe um Patientenbeschwerden. |
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