| Risiken beim Zahnbleaching (Nachteile) |
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Risiken beim ZahnbleachingDamit aus dem Traum in Weiß kein Alptraum wird, sollte man sich vor dem Zahnbleaching gut über die Funktionsweise, aber auch über Risiken und Nebenwirkungen informieren.Grundsätzlich sollte ein Zahnarzt abklären, das sich die Zähne in einem einwandfreien Zustand befinden. Karies darf nicht vorhanden sein. Zahnbett und Zahnfleisch müssen gesund sein. Der Arzt kann auch feststellen, ob eventuell eine professionelle Zahnreinigung ausreichend ist, um den Zahnbelag zu entfernen. Wichtig zu wissen ist, wie stark das Bleichmittel ist. Die Konzentration sollte nicht über 30 Prozent liegen, sonst kann der Zahnschmelz angegriffen werden. Alle Formen medizinischer Behandlungen, einschließlich dem Zahnbleaching, bergen Risiken in sich und haben ihre Grenzen. Es kommt selten zu Komplikationen. Wenn man die Anwendungsvorschriften befolgt, sollte es zu keinen Schädigungen kommen. Bei manchen Patienten konnte eine verstärkte Empfindlichkeit der Zähne beobachtet werden. Durch Fluoridierungsmaßnahmen kann das allerdings behoben werden. Das Zahnfleisch wird während einer Behandlung gereizt. Dies beruhigt sich allerdings nach kurzer Zeit. Das Bleichgel muss nach der Anwendung gründlich entfernt werden, damit nichts verschluckt werden kann. Es liegen zwar keine Angaben über diesbezügliche Nebenwirkungen vor, aber sicher ist sicher. Bleichgel, das in Schienen über Nacht einwirken soll, hat meist nur eine geringe Wirkung. Die Behandlung ist medizinisch bedenklich, da der Patient die gesamte konzentrierte Chemie über Nacht in den Magen-Darm-Trakt bekommt. Wird das Mittel nachts verschluckt, kann die Magenschleimhaut angegriffen werden. Dabei kommt es darauf an, wie viel von dem Mittel verschluckt wurde. Wird Karies übersehen, kann es zu schwerwiegenden Schäden kommen. Peroxydhaltige Zahnbleichmittel sollten nicht beliebig oft verwendet werden. Außer der erhöhten Empfindlichkeit der Zähne und Zahnfleischreizungen kann es zu einer erhöhten Quecksilberfreisetzung von Amalgamfüllungen kommen. Eine Lackierung der Füllungen vor dem Bleaching wird deshalb empfohlen. Ein negativer Effekt wurde auch für Kompositfüllungen nachgewiesen. Diese können vorübergehend an Härte verlieren und zudem als dunkler verbliebene Stellen nach dem Bleaching die Zahnästhetik beeinträchtigen. Personen mit hohem Alkohol- und Tabakkonsum sollten ganz auf das Bleichen der Zähne verzichten. Die in den Bleichmitteln enthaltenen Peroxyde können das bei diesen Personen schon erhöhte Mundhöhlenkrebsrisiko noch verstärken. Dasselbe gilt für Personen mit genetischer Prädisposition für diese Krebsart. Ein Zahnbleaching sollte nicht bei Personen unter 14 Jahren durchgeführt werden. Schwangere oder stillende Frauen sollten auf das Bleaching verzichten. Auch bei sehr empfindlichen Zähnen oder freiliegenden Zahnhälsen sollte auf eine Zahnaufhellung verzichtet werden. Zur Vermeidung von Komplikationen bei der Durchführung der Aufhellungstherapie sollte auf jedem Fall zahnärztliche Beratung einbezogen werden bzw. die Behandlung in die Hände eines Zahnarztes gelegt werden. |
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