Zähne aufhellen / bleichen lassen
Zahnbehandlung - Zahnkosmetik - Ästhetische Zahnbehandlung

Zähne aufhellen

Zähne aufhellen oder Zähne bleichen ist eigentlich das Selbe. Zum Aufhellen werden im allgemeinen die Mittel verwendet, die auch beim Bleichen zum Einsatz kommen. Das Aufhellen der Zähne wird bei Alt und Jung zunehmen beliebter.

Zuerst sollte immer ein Zahnarzt feststellen, wodurch die Verfärbungen der Zähne bedingt sind. Oberflächliche Anlagerungen können oft durch eine professionelle Zahnreinigung beseitigt werden. Erst danach sollte man entscheiden, ob das Aufhellen der Zähne notwendig ist. In Abstimmung mit dem Zahnarzt kann man festlegen, in wie weit frei verkäufliche Präparate den Anforderungen entsprechen.
Vor der Aufhellung der Zähne muss auch  geprüft werden, ob das Gebiss kariesfrei ist. Das ist unbedingt notwendig.  Es dürfen auch keinerlei Symptome für Zahnbetterkrankungen und Zahnfleischbluten vorhanden sein.

Die angegebenen Erfolgsquoten für die Bleichtherapie differenzieren sehr stark. Meist kann man eine Aufhellung um ein bis zwei Stufen feststellen. Bei der Häufigkeit der Anwendungen von Zahnaufhellungsmaterialien sind unbedingt die Anwendungsvorschriften zu beachten. Eine zu häufige oder zu intensive Behandlung kann Veränderungen an der Zahnsubstanz bewirken oder auch eine sehr starke Empfindlichkeit der Zähne auslösen. Es wird davor gewarnt, Aufhellungsmethoden mehrmals im Jahr anzuwenden.
Das am häufigsten eingesetzte Bleichmittel für die Zahnaufhellung ist das Wasserstoffperoxyd. Dessen Zerfallprodukte (Radikale, Hydroxyl, Perhydroxylionen) stellen die aktive Bleichsubstanz dar. Sie wirken oxydierend auf die Farbstoffe im Zahn und bewirken dadurch unter Aufspaltung dieser Farbstoffe eine Aufhellung.

Die Methoden der Zahnaufhellung unterscheiden sich in der Konzentration der aufgebrachten Mittel. Zahnaufheller aus der Apotheke oder dem Drogeriemarkt haben eine niedrigere Konzentration als die Mittel, die der Zahnarzt einsetzt. Sie bewirken aber unzweifelhaft eine Aufhellung. Derzeit werden dazu Gele, Lacke oder entsprechende Klebestreifen angeboten. Auch die so genannten White Stripes führen zu einer Aufhellung, welche etwa sechs Monate anhält.

Aufhellen kann man die Zähne aber auch mit alten Hausmitteln oder ganz gewöhnlichen Mitteln, wie Zahncremes. Es gibt spezielle Zahncreme mit Weiß-Effekt. In ihnen stecken viele Putzkörperchen. Diese schmirgeln den Zahnschmelz förmlich ab. Die Oberfläche des Zahnes wird ziemlich aufgeraut. Dort können sich Kaffee, Tee und Zigarettenrückstände besonders gut festsetzen. Außerdem kommt dadurch auf Dauer das Innere des Zahnes immer mehr zum Vorschein. Dies besteht aus Dentin und ist auch gelb bis braun.
Ein altes Mittel zum aufhellen der Zähne ist Backpulver. Obwohl die Wirkung nicht gänzlich nachweisbar ist, schwören viele auf Backpulver. Der zum Bleichen notwendige Sauerstoff wird nicht freigesetzt. Es wird vermutet, dass der weißere Effekt dadurch entsteht, dass alle die Backpulver benutzen, ihre Zähne intensiver und häufiger putzen.

Stiftung Warentest hat neun Produkte zum so genannten „Homebleaching“ getestet. Acht der getesteten Produkte erhielten lediglich die Gesamtnote befriedigend oder ausreichend. Nur einmal wurde die Note gut vergeben. Bei diesem Produkt war die Wirkung sogar mit sehr gut beurteilt wurden. Allerdings handelt es sich dabei  auch um das mit Abstand teuerste Mittel.
 
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