Zähne bleichen
Zahnbehandlung - Zahnkosmetik - Ästhetische Zahnbehandlung

Zähne bleichen

Weiße Zähne machen sympathisch. Der erste Eindruck von einem Menschen kann wesentlich entscheiden, ob man Erfolg hat im privaten sowie beruflichen Umfeld. Gepflegtes Aussehen und ein strahlendes Lächeln vermitteln Selbstbewusstsein, Vitalität und Jugend.

Studien haben ergeben, dass bei Menschen ab dem 35-sten Lebensjahr die Zähne eine deutlich dunklere Zahnfarbe aufweisen, als bei Jüngeren. Die häufigsten Ursachen sind Ablagerungen, die durch Risse und Porositäten in den Zahnschmelz dringen (z.B. Kaffee, Tee, Cola, Rotwein und Tabak). Auch die natürliche Zahnalterung, Medikamente und frühere Zahnbehandlungen können dazu führen.
Wenn die normale und die professionelle Zahnreinigung nicht mehr ausreichen, weil die Verfärbung schon in der Zahnsubstanz sitzt, kann Bleaching zu einer Aufhellung der Zähne führen..
Bei gesunden Zähnen unterscheidet man zwischen In-Office-Bleaching, Home –Bleaching und Hybrid-Bleaching.

Beim In-Office- oder Power-Bleaching trägt der Zahnarzt das Bleichgel direkt auf die Zähne auf. Die Einwirkungszeit beträgt 30 Minuten. Dabei werden die Zähne aufgehellt. Um den gewünschten Bleicheffekt zu erzielen, muss der Vorgang eventuell wiederholt werden. In-Office-Bleaching ist die schnellste, aber auch die teuerste Methode, die Zähne aufzuhellen.

Hybrid-Bleaching ist eine Kombination aus In-Off-Bleaching und Home-Bleaching. Die erste Sitzung findet beim Zahnarzt statt.  Zu Hause wird die Behandlung bis zum gewünschten Ergebnis fortgeführt.
Home-Bleaching bietet das beste Preis-/Leistungsverhältnis und kommt am häufigsten zum Einsatz. Die Behandlung wird nach den vorbereiteten Maßnahmen in der Zahnarztpraxis zu Hause bis zum gewünschten Ergebnis fortgeführt. Je nach Wirkstoffgehalt ist der Aufhellungsprozess nach 7-10 Tagen abgeschlossen. Dieses Verfahren kommt seit Jahren erfolgreich zum Einsatz und gilt als sicher  für Zähne und Zahnfleisch.
Beim Walking-Bleaching werden abgestorbene Zähne mit Wurzelfüllung aufgehellt. Das Bleichmittel wird vom Zahnarzt in den Zahn eingebracht und verbleibt dort für einige Tage.

Mittel zur Zahnaufhellung enthalten in der Regel Wasserstoffperoxyd. Sie können in den Zahn eindringen und dort Sauerstoff-Radikale abspalten. Diese können Farbstoffe im Zahn chemisch so verändern, dass sie farblich nicht mehr auffallen. Zahnaufhellungsmittel müssen einen neutralen pH-Wert haben, da sonst die Zähne zu sehr aufgeraut werden und so einer erneuten Verfärbung Vorschub geleistet wird.
Das Aufhellen der Zähne ist nicht von Dauer. Die Dauerhaftigkeit ist stark von der persönlichen Mundhygiene und der regelmäßigen professionellen Entfernung der Zahnbeläge abhängig. Sollten nach einiger Zeit die Zähne nachgedunkelt sein, sind Auffrischungsbehandlungen möglich.
Nach dem Bleaching können die Zähne empfindlich gegen Süßes oder Saures und temperaturempfindlich sein. Nach einigen Tagen klingen diese Erscheinungen aber meist ab.

Frei verkäufliche Zahnaufhellungsmittel können von sehr unterschiedlicher Qualität sein. Es gibt auch Mittel, die den Zähnen schaden können. Das Bleichgel, das  in Arztpraxen verwendet wird, ist meist höher konzentriert, als die frei verkäuflichen Mittel. So kann es zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Auch Zahnfleischreizungen können nicht ausgeschlossen werden.
Zahnfüllungen und Verblendungen von Kronen und Brücken verändern sich durch Bleaching nicht.
Die Kosten für Zahnaufhellungen werden nicht von den Krankenkassen übernommen.
 
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